Und auch ich melde mich nun hiermit aus dem Urlaub zurück. Wir waren in der Bretagne (in der Nähe von Auray) und haben uns mit Surfen und gutem Essen erholt.
Mit von der Partie werden u.a. Yvon Chouinard sein, dem Gründer und Lenker des amerikanischen Bekleidungsherstellers Patagonia, der die Keynote sprechen wird und übrigens mit seinen 71 Jahren immer noch ein begeisterter Surfer ist. Oder Josephine Rydberg-Dumont, einem der Köpfe von IKEA. Hier findest du eine Übersicht der Sprecher.
Das Thema der Veranstaltung ist “Sustainability, Transparency and the new responsible consumers”, die ähnlich wie die KarmaKonsum Konferenz strukturiert ist: Der erste Tag (2. Nov.) ist ein Konferenz-, der zweite ein Workshoptag. Die Workshops sind kostenlos - aber begrenzt. Wer noch teilnehmen möchte, sollte sich also beeilen.
Unglaublich, aber wahr: Meldebehörden der Kommunen haben das Recht, persönliche Daten, wie zum Beispiel Adresse, Geburtstag, Konfession und Familienstand, an Dritte weiterzureichen, solange man sich nicht selbstständig und ausdrücklich in Schriftform dagegen ausspricht.
Daher veranstaltet die Piratenpartei Deutschland am 17.09.2009 den OptOutDay! Mehr Infos zur Aktion unter http://www.optoutday.de/
Das erste Halbjahr bei KarmaKonsum: Auf meiner Reise nach Österreich zu Sonnentor habe ich Zeit gefunden, mal ein Update über die aktuelle Lage bei KarmaKonsum zu geben.
Der Urlaub war wunderschön: Wir waren eine Woche auf dem Biokulturhof im Odenwald. Dort haben wir sehr naturnah in einem Zirkuswagen gewohnt, häufig Lagerfeuer gemacht, getöpfert und das leckere Bio-Essen direkt aus dem Garten genossen. Danach waren wir noch eine Woche im Yoga-Seminarhaus von Yoga-Vidya im Westerwald und haben an unserem Karma gearbeitet.
Seit Dienstag bin ich wieder im Büro und habe erst mal viel operative Arbeit erledigt. Fast habe ich es geschafft, die vielen Emails zu bearbeiten, die sich im Urlaub angehäuft haben (puh!) und komme endlich mal wieder zum Bloggen. Wollte hiermit nur kurz sagen: Ich bin wieder da!
Heute abend fahren Noel und ich mit dem Nachtzug nach Österreich zu Sonnentor. Ich bin wirklich auf die Reise im City Night Liner und auf das Pionierunternehmen Sonnentor gespannt. Schön, endlich mal wieder in die Alpen zu reisen.
Der Friedensnobelpreisträger 2006 Muhammad Yunus wurde von Barak Obama ausgewählt die Presidential Medal of Freedom zu erhalten. Diese Auszeichnung gilt als eine der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der Vereinigten Staaten. Mehr Informationen dazu indiawest.com
In diesem Kontext noch die Meldung, dass man sich jetzt schon ermäßigte Karten für den Vision Summit in Berlin sichern kann. Dort kann man dann Yunus live erleben.
Der VISION SUMMIT 2009 steht unter dem Motto “SOCIAL BUSINESS – ANOTHER WALL TO FALL”.
Am 8. November, dem Vortag des 20. Jahrestags des Berliner Mauerfalls, soll durch die Impulse des VISION SUMMIT die Mauer zwischen Wirtschaft und Sozialem zu Fall kommen.
Wirtschaft soll lernen, zum Motor der Lösung ökologischer und sozialer Probleme zu werden – durch einen Social-Business-Impuls, der nichts weniger als eine neue Form des Wirtschaftens hervorbringt – eine Wirtschaft, die sich konsequent in den Dienst der Lösung gesellschaftlicher Probleme stellt, in Entwicklungs- und Schwellenländern, aber auch bei uns.
Wie weit kann Social Business die Antwort auf unsere gegenwärtige Weltwirtschaftskrise sein und diese letztlich zu einem nachhaltigen und sozialen Weltwirtschaftswunder wenden? Sehr starke Indizien sprechen dafür, dass Social Business tatsächlich mit einem erheblichen Gestaltungspotential ein Megatrend in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wird.
Hier ein wirklich gut animierter Film mit der Botschaft: “Eat Real, Eat Local”. Produziert wurde er für Hellmann, einer Unilever Marke. Das ist mal eine gute Datenvisualisierung und wieder ein Hinweis darauf, dass das Megathema “Local” auch bei den ganz Großen angekommen ist.
Regionalität wird in der Küche ja schon seit einiger Zeit vorgelebt: Viele der großen und kleinen Köche zeigen heute, dass sie 1. genau wissen, woher ihre Zutaten kommen und 2. den Bauern auch noch persönlich kennen.
Die weltweite Slowfood-Bewegung wächst auch in Deutschland rasant und hat es sich das bewusste regionale Genießen zur Aufgabe gemacht, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten. Sie fördern eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.
Ach ja, und einen Begriff für Menschen, die Lebensmittel zu sich nehmen, die nicht weiter als 50, 100 oder 150 Meilen (240km) transportiert wurden, gibt es natürlich auch: Die “Locavores“.
Ich bin davon überzeugt, dass der Local-Trend auch vor dem Hintergrund der wachsen Öl und Transportkosten deutlich weiter gehen wird, als wir ihn im Moment spüren. Regionale Produktionen und Netzwerke werden weitere Kreise ziehen und auch in anderen Branchen eine enorm wichtige Rolle spielen.